60. Vinzenzgemeinschaft in Volders gegründet

In Tirol sind 60 Vinzenzgemeinschaften mit rund 650 Mitgliedern caritativ tätig. Im vergangenen Jahr wurde rund 4.300 Familien bzw. in Not geratenen Menschen schnell und unbürokratisch geholfen. Dafür wurden rund 500.000 Euro ausgeschüttet – zudem wurden 24.000 Essen vom Vinzibus ausgegeben.

Die Idee der Vinzenzgemeinschaften stammt aus Frankreich von Frederic Ozanam, Professor an der Universität Sorbonne, Paris, und ist auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zu datieren. Er hatte die revolutionäre Idee, mit Studenten eine gemeinschaftliche Hilfe für Notleidende zu systematisieren. Heute sind die Vinzenzgemeinschaften mit rund 1 Mio. Mitglieder, die in fast 60.000 Gemeinschaften organisiert sind, die größte ehrenamtliche Laienorganisation der Welt.

In Tirol wurde vor wenigen Tagen die 60. Vinzenzgemeinschaft in Volders gegründet. Gründungsvater Bruno Tauderer, Diakon im Seelsorgeraum und Obmann Peter Rathgeber freuen sich, dass dadurch die tirolweite Hilfe für in Not geratene Menschen weiter wächst. „Wir spüren deutlich, dass sich in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise auch die sozialen Verhältnisse in Tirol verschärfen und wir sind froh darüber, dass wir mit den Vinzenzgemeinschaften quer durch das ganze Land eine rasche und vor allem unbürokratische Hilfe sicher stellen können“, betont auch Zentralratspräsident Christoph Wötzer. Besonders wichtig ist Wötzer dabei die Treffsicherheit der Verwendungsmittel: „Immer wenn ein Hilferuf kommt, dann klärt eines unserer Mitglieder die Notlage durch einen persönlichen Hausbesuch ab. Wir unterhalten auch keine Büros oder Angestellte, deshalb kommen die Spenden auch ohne Abzug den Hilfsbedürftigen zu Gute!“ Meist könne man schon mit kleinen Finanzhilfen bzw. Lebensmittelgutscheinen oder Beiträgen zu Betriebskosten das Schlimmste vermeiden oder Delogierungen verhindern, so Wötzer.

Die Vinzenzgemeinschaften sind private Vereine, sie arbeiten aber eng mit der Kirche study pharmacy in canada ontario zusammen und wirken direkt in einer Gemeinde oder in Innsbruck in jeweils einem Stadtteil. Auch damit, so Wötzer, sei eine persönliche Hilfe dort wo sie wirklich gebraucht wird, möglich. Aufgrund der örtlichen Zuständigkeit haben rund 25% der Tiroler Bevölkerung die Möglichkeit über cialis daily for bph eine Vinzenzgemeinschaft Hilfe zu erhalten. In Innsbruck beträgt die Flächendeckung 95%. Neben den direkten finanziellen Hilfen betreibt die Vinzenzgemeinschaft in Innsbruck auch weitere caritative Projekte – darunter die Einrichtung Vinzibus, die im Jahr 2011 24.000 Essen an Obdachlose und Notleidende ausgegeben hat. Zudem wurde eine Einsamenbegleitung im Senioren- und Pflegeheim „Haus St. Josef an Inn“ und Jugendorganisationen aufgebaut. Nach einer Studie des Forschungsinstituts IMAD, Innsbruck, kennen 53% der Bevölkerung in Tirol die Vinzenzgemeinschaften. In Innsbruck selbst wächst die Bekanntheit auf 78%. Als geistlicher Beirat der Tiroler Vinzenzgemeinschaften wirkt bis heute Tirols Altbischof Reinhold Stecher, der die Arbeit Zeit seines Lebens und Wirkens sehr unterstützt.

In Tirol wurde vor wenigen Tagen die 60. Vinzenzgemeinschaft in Volders gegründet (v.li.): Gründungsvater Bruno Tauderer, Resi Angerer, Herta Lechner und Obmann Peter Rathgeber. Foto: pro.media

Zentralratspräsident der Tiroler Vinzenzgemeinschaften Christoph Wötzer (li) und Gründungsvater der 60. Vinzenzgemeinschaften in Volders, Bruno Tauderer freuen sich, dass die tirolweite Hilfe für in Not geratene Menschen weiter wächst. Foto: pro.media

pharmacy new brunswick canada

Gemeinsam in Dienste der guten Sache (v.li.): Obmann Peter Rathgeber, Resi Angerer, Christoph Wötzer (Zentralratspräsident der Tiroler Vinzenzgemeinschaften), Herta Lechner und Margit Dremel. Foto: pro.media

Quelle: cialis and diabetes pro.media kommunikation

Link zur Quelle