Gründung der 52. VG „St. Martin“

Gründung der 52. Vinzenzgemeinschaft „St. Martin“ – Kleinschuldnerberatung


Bild: v.li. Dietmar Ganahl (Obmann), Mag. Silvia Bär, Dr. Karoline Senn, Sigrid Christler, Mag. Cornelia Krall, Mag. Helmuth Lichtmannegger

Die 52. Vinzenzgemeinschaft in Tirol wurde am 1. Dezember mit dem Ziel gegründet, Kleinschuldner, also Menschen
mit Schulden bis zu einer Höhe von einigen tausend EURO zu betreuen und zu begleiten.

Bild: Viele Menschen geraten in die Schuldenfalle, die Vinzenzgemeinschaft hilft

„Wir wollen jenen Menschen helfen, die in die Schuldenfalle geraten sind dabei auch die Vinzenzgemeinschaften unterstützen und entlasten, die sich um diese Menschen kümmern“, führt die neue Obfrau, Christine Brunner,
die Ziele der Arbeit aus.
Die Arbeit umfasst die Beratung der Kleinschuldner in der Notsituation und der Wirtschaftsführung ebenso wie die Durchführung kleinerer Schuldenregulierungsverfahren. Dazu gehört auch die Kontaktaufnahme mit den Gläubigern zur Stundung und ratenweisen Rückzahlung der Schulden.

Die Vinzenzgemeinschaft „St. Martin“ setzt dabei auf den bewährten Grundsatz der vinzentinischen Arbeit, keine Hilfe ohne Hausbesuch zu leisten.
Auch in der Kleinschuldnerberatung verzichten damit die Vinzenzgemeinschaften auf ein eigenes Büro. „Wir möchten dort mit den Menschen reden, wo sie zu Hause sind und auch die für eine Schuldenregulierung
notwendigen Unterlagen zur Verfügung stehen“, so die stv.Obfrau, Sigrid Laucher. Wenn die Gespräche in der eigenen Wohnung nicht möglich sind, steht bei den Barmherzigen Schwestern ein Gesprächsraum zur Verfügung.

Bild: Die Gründungsobfrau Christine Brunner legt die Geschicke in die Hände des neuen Obmannes, Dietmar Ganahl

23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich zu dieser ehrenamtlichen Arbeit bereits gemeldet. Sie wurden in eigenen Schulungen für diese Arbeit vorbereitet. „Wir kommen auch in der Kleinschuldnerberatung ohne Angestellte aus“, teilt die Obfrau Stv. Sigrid Laucher, nicht ohne Stolz mit.
„Gemeinsam mit den Betroffenen werden die Maßnahmen zur Linderung und Beseitigung der Notlage ausgearbeitet und umgesetzt“, erläutert Christine Brunner den Arbeitsgrundsatz, die Betroffenen soweit möglich in die Umsetzungsarbeit einzubinden.
Mit der Schuldnerberatung der Caritas erfolgt eine enge Zusammenarbeit.