Pressekonferenz 2019 der Vinzenzgemeinschaften Tirol

Am 9. April fand die alljährliche Pressekonferenz im Haus St. Josef statt, zudem die Medienvertreter des Landes eingeladen werden.

Präsidentin Dr. Karoline Knitel und Ehrenpräsident Dr. Christoph Wötzer begrüßten die zahlreichen Medienvertreter und beleuchteten wichtige Themen wie der Rückblick auf den Jahresbericht 2018 und 12 Jahre Kleinschuldnerberatung: „ „Bereits über 500 Menschen konnte damit die Last der Schulden genommen werden“, so die Präsidentin. Dazu wurden die Medien auch informiert, dass nunmehr die Vinzenzgemeinschaften Tirol die Dienste der Kleinschuldnerberatung auch in den Außenstellen Imst und Landeck anbieten.

Ein weiteres Thema war die Gründung der 76 VG in Götzens. Dazu gab Obfrau Dorothee Hainz-Kaserbacher einen Einblick in das erste Jahr ihres Wirkens. Die Obfrau schildert die Notwendigkeit der Einbindung der Menschen und Einrichtungen, die sozial tätig sind: „Damit wir gemeinsam stärker werden und damit Menschen in Not noch besser geholfen werden kann.“

Das Hauptthema der Pressekonferenz befasste sich mit einem zukunftsorientierten Projekt – die Seelsorgeräume: „Diese Strukturen nützen die Vinzenzgemeinschaften, um auch bei Neugründungen das Gebiet eines Seelsorgeraumes anstelle einer Gemeinde abdecken zu können“, so Ehrenpräsident Wötzer, und er erläutert die Umsetzung: „Der Sitz der Vinzenzgemeinschaft befindet sich in einer Gemeinde, Vertrauenspersonen sind in den jeweiligen Pfarren Auge und Ohr für die Nöte der Menschen; sie sind im Vorstand mit Sitz und Stimme vertreten. So kann – auf viele Schultern verteilt – vielseitige Hilfe geleistet werden.“ Mittelfristiges Ziel ist, dass in jedem Seelsorgeraum wenigstens eine Vinzenzgemeinschaft wirkt und damit das Netz der sozialen Absicherung durch die Vinzenzgemeinschaften in Tirol engmaschiger wird.