Waldhüttl – ein Prozess

Waldhüttl – ein Prozess
Voller Betrieb - eine Herberge für 30 Leute und noch viel mehr

Ca 30 Leute finden im Waldhüttl eine Herberge. Daniel, Caroline und Simone sind die Permanenten, die im Parterre wohnen und sich in der VG engagieren, um den Betrieb sicherzustellen. Im Tiefparterre sind meist 12 Roma aus Tornala, im 1. Stock Familien aus Rumänien, Obdachlose aus Innsbruck oder auch HelferInnen (ca 15). Für ein reges Treiben und auch viele Kontakte sorgen die 30-40 GärtnerInnen, auch Gärtner der Lebenshilfe. Im Juni führte uns eine Betriebsausflug auf die Hinterhormalm. In unserer VG sind Roma und MitarbeiterInnen ( Freiwillige, Pensionisten, Studenten..) gemeinsam engagiert. Es bewegt sich immer etwas – das ist der sg. Waldhüttlprozess.
Für die kalte Jahreszeit wurde aus Altholz eine gemütliche Saune errichtet, 2 Esel wurden in Pflege genommen, eine Einsiedelei (Poustinia) liegt in der Planungsphase..Im Herbst soll die Einsiedelei, eine einfache Hütte, im Rahmen des 72 h Projektes in Zusammenarbeit mit den Roma errichtet werden. Im Sommer sind die Schafe und Esel auf der Raut, einer Außenstelle des Waldhüttls. Mit einem Bittleihvertrag pflegen und beleben wir 3ha Land , gleich bei der Telfer Friedensglocke. Auch dort ist z.Z. einiges im Entstehen: ein Garten der Religionen, ein Aquidukt, ein Mahnmal für den Frieden…und immer wieder verbringen Leute der VG ihre Zeiten oben: um die Schafe zu hüten, Alpverbesserungen durchzuführen, Urlaub zu machen oder auch , um zu schweigen und um die Schönheit der Welt zu bewundern.